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Warum fotografiere ich? warum fotografierst du?

Auf der Suche nach Fotomotiven! Was Fotografierst du?

Naturfotografie mit Achtsamkeit

Gute Fotos zu haben ist nicht mehr schwer. Aber wie sieht es mit Fotomotive aus? Was fotografierst du gerne?
Welche Motive regen zum Fotografieren an? Warum fotografiere ich? Warum fotografierst du?

Neulich sah ich eine Reportage über das Reisen und Fotografien. Gezeigt wurde eine wunderschöne Landschaft, tolle Fotomotive. Die Natur schien noch fast unberührt zu sein. Es ist ein Ort, in dem in der heutigen Zeit viele hinreisen, weil es keine Beschränkungen gibt. Es sind Fotomotive die zum Fotografieren anregen.

Auf der anderen Seite der Insel, die keine richtige Infrastruktur für die Einwohner hat, wird der Müll, den die Touristen verursachen (Plastik, Chips Tüten, Bierflaschen, etc.) einfach in der Natur entsorgt. Berge vom Plastik die in der Sonne, inmitten der "unberührten" Natur "verrotten" sollen. Wie lange geht das noch gut? Diesen Teil der Insel bekommt der Tourist nicht zu sehen. Es interessiert ihn auch nicht, was mit der Plastiktüte passiert, die einfach "liegengelassen" wird.

Mit einem Handy ausgestattet laufen die Touristen durch die Landschaft um die Orte zu aufzusuchen, die sie im Internet gesehen haben und nachfotografieren wollen. Menschenmassen die um das Fotomotiv schleichen, wie Tiere um ihre Beute.

Fotografieren heutzutage bedeutet mit seinem Smartphone Fotos zu machen für die Sozialen Medien. Bildbearbeitung und Filter lassen die Fotos noch spektakulärer wirken. Und lösen in uns den Wunsch aus, so ein Foto möchte ich auch haben.

In der Reportage wurde der Tourist gefragt, warum er gerne reist. Die Antwort überraschte mich. Er antwortete, warum hier her kommen ohne zu fotografieren und es in Instagram zeigen! Wer würde so was tun? Ohne nachzudenken habe ich spontan geantwortet "Ich". Sie standen alle an einer Schlange um ein Foto zu machen. Gleichzeitig wollen Sie den Eindruck vermitteln - ich bin hier allein. Die Realität war eine andere. Eine Menschenmasse drängelte sich auf den Steinen. Sie wollen zum "1000-mal das bekannte fotografierte Motiv" selber fotografieren. Sie warten bis an die Reihe sind um das gleiche Foto zu machen. Fotografiert werden die sogenannten "Hotspots". Eine Reiseleiterin erzählte, dass Kunden sie buchten um zu diesen Orten geführt zu werden.

Was mich traurig stimmt, ist das Gefühl was ausgelöst wird, dass nur das wichtig ist. Das zu fotografieren, was andere schon fotografiert haben. Das gleiche Foto zu wiederholen, als wäre das eine Beute die zu erlegen sei. Es entstehen Fotos die für andere gemacht werden und nicht für sich selbst. Um zu zeigen ich war auch hier. Ist das ein neues Statussymbol? Ich weiß es nicht. Vielleicht möchte mir einer das erklären und schreiben warum diese Art von Fotos erstrebenswert sind.

Ich fragte mich warum ich fotografiere. Einige sagen, es ist dein Beruf. Ja es ist mein Beruf, es ist zu meiner Berufung geworden. Was mich in der Fotografie reizt, ist das besondere aus dem Fotomotiv herauszukitzeln. Was ist das, was mich an diesem Motiv so anspricht, und warum? Wie kann ich das Motiv fotografieren, dass es zu meinem Foto wird? Was muss wie zu sehen sein, damit dieser Moment für mich festgehalten wird? Welche Emotion soll es bei mir auslösen, wenn ich das Foto betrachte?

 Studiert habe ich Visuelle Kommunikation. Mein Traumberuf - Buchillustratorin zu werden. Zur Fotografie kam ich durch Umwege. Ich beschloss Fotodesign zu studieren. Machte eine Ausbildung zum Systemischen Coach. Arbeite seit ca. 20 Jahren als Fotografin und seit über zehn Jahren gebe ich Fotokurse. In dieser Zeit hat sich in der Fotografie viel getan. Von den Kameras bis hin zu den Smartphones. Heute kann jeder gute Fotos machen, die Technik macht es möglich.


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